[1. Familienwochenende für Eltern und Angehörige drogenkonsumierender Kinder]

Zum ersten Mal organisierte der Lions Club Weiden, Goldene Straße in Kooperation mit Need NO Speed ein anonymes und kostenloses Wochenende in einem Oberpfälzer Wellnesshotel für Angehörige von drogenkonsumierenden Kindern.

„Wir möchten, dass die Eltern mal durchatmen können. Sie stehen unter ungeheurer Anspannung und sollen dort erst mal zur Ruhe kommen.“

Neben Vorträgen und Informationen war wichtig, auch die Seele baumeln zu lassen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung war für die Eltern kostenfrei. Der Ablauf und das Setting waren so organisiert, dass Geborgenheit und absolute Vertraulichkeit garantiert waren.

Statements der Teilnehmer vermitteln einen kleinen Eindruck vom Wochenende

„Dieses Wochenende sollte wiederholt werden, um anderen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, dran teilzunehmen.“

„Ich möchte alle Betroffenen dazu auffordern, solche Angebote anzunehmen. Es ist sehr hilfreich, sich mit Leidensgenossen auszutauschen und ohne Scham oder Schuldgefühle offen reden zu können. Dazu die professionelle Führung von Herrn Krones, dem man seine langjährige Erfahrung und Empathie mit den Betroffenen anmerkt. Es wäre schön, wenn solche Angebote auch künftig möglich wären auch für Betroffene, die sich noch nie zu solchen Veranstaltungen getraut haben. Nochmals herzlichen Dank an den Lions-Club.“

„Endlich werden auch mal die Mütter und Väter unterstützt, die oft einen langen und qualvollen Leidensweg hinter sich haben, oft unverstanden im Umgang mit ihren drogenabhängigen Kindern. Ein Wochenende mit Gleichgesinnte, wie man gemerkt hat, man ist nicht allein und die Hoffnung stirbt zuletzt.“

„Ein Stern am Horizont leuchtet für Angehörige von Suchtkranken-Drogensüchtigen. Echte Hilfe wird geboten.“

„Tausend Dank für die kompetente Unterstützung. Das Wochenende war sehr toll, Hoffnung ist nun unser Wegbegleiter. Danke!“

„Jeder sollte in einer solchen Situation sich trauen zu öffnen, indem er sich in so eine Gruppe begibt.“

„Es ist schön, wenn man sieht, dass auch Angehörige akzeptiert werden.“

„Unter Suchtmitteln leiden am meisten die Angehörigen! Danke, dass sie an diese Menschen denken.“

„In den vielen Jahren der Suche nach Unterstützung, Hilfe und adäquater Beratung, war ich im Herzen berührt von so viel Kompetenz, Wissen und Verständnis aus einer Hand.“

[Presse]

Ramausri

16.11.2014

Oberpfalzmedien

22.12.2014

Quelle Titelbild:

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