[Wie wir Prävention verstehen]

Prävention – was wir bieten

Unsere Programme bieten Primärprävention, d.h. sie richten sich an Nicht-Konsumierende sowie Sekundärprävention d.h. wir kommen auch mit, überwiegend jungen, Menschen ins Gespräch, die bereits Drogen-Konsumerfahrungen haben.

Unser Ziel ist es, besonders bei den Schulpräventionsprogrammen die Jugendlichen mit ihren Kompetenzen zu stärken. Wir machen Angebote, die zur Stärkung ihrer Lebenskompetenzen beitragen, indem wir Angebote aus der Medienpädagogik nutzen. Besonderes Augenmerk fällt auf die Stärkung der Risikokompetenz Heranwachsender. Dazu bedienen wir uns unter anderem aus Elementen der Erlebnispädagogik.

Gleichzeitig ist es unser Ziel jenseits der Schulprävention verschiedene Gruppen und Menschen in ihren jeweiligen Bedürfnissen anzusprechen und uns in unseren Angeboten an ihren konkreten Erwartungen zu orientieren.

Unser Anspruch an gelungene Prävention

Eine gängige Erwartung an Präventionsveranstaltungen ist, über Drogen informiert zu werden. Dem entsprechend bieten wir sachliche Informationen, insbesondere zu Crystal Meth und Neuen Psychoaktiven Substanzen (NPS, umgangssprachlich Legal Highs).

Dennoch ist es für uns von Bedeutung, dass Prävention, gerade in der Arbeit mit Jugendlichen, keine reine Informationsvermittlung sein sollte. Es ist unser Anspruch, miteinander in den Dialog und ins Gespräch zu kommen. In der Gesprächsrunde wollen wir helfen, die eigene Position zu finden, zu reflektieren und darüber in Austausch zu kommen.

Wir wollen zur Entmystifizierung von Drogen beitragen und bieten darum ein offenes und authentisches Gesprächsangebot zum Thema Drogen.

Junge Menschen probieren vieles aus und machen individuelle Erfahrungen. Dabei überschreiten sie auch Grenzen – das ist zunächst nichts ungewöhnliches. Wir möchten sie anhalten, ihre Lebensentwürfe zum Thema zu machen, um dann über die Auswirkungen zu reflektieren und zu prüfen, ob sie diese Auswirkungen für sich akzeptieren und die Verantwortung dafür übernehmen wollen.