[Schülerinnen und Schüler müssen sich schulartübergreifend sehr früh, mitunter bereits im Alter von 12 oder 13 Jahren zum ersten Mal mit dem Angebot illegaler Drogen auseinandersetzen. Bei einem nicht unerheblichen Teil der bayerischen Schülerinnen und Schüler, im Mittel etwa 30% mündet dieses Angebot zumindest in einem Probierkonsum*]

Aus diesem Grund ist es für Sie besonders wichtig, an Ihrer Schule Aufklärungsarbeit zu leisten und Ihre Schüler_innen auf den kaum vermeidbaren Kontakt zu Drogen vorzubereiten.

Gerne unterstützen wir Sie dabei mit unserem Konzept der „Schuljahresbegleitenden Prävention“ und stellen Ihnen dieses ganz unverbindlich vor.  Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

*Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen 2015 (ESPAD-Studie)

[Die Zielgruppen]

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Schüler/innen ab der 7. Klasse

young family on the street

Eltern

Portrait of businessman smiling and using pad at desktop against of blue wall. Vintage filtered image.

Lehrkräfte

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Schülermitverwaltung und Elternbeirat

[Die Ziele]

Fachlich fundierte und sachlich neutrale Information über die Droge Crystal, deren Wirkungen, Folgen und Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten
Dialogische und konsequent zielgruppenorientierte Präventionsangebote für Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern konzipieren und umsetzen, mit dem Fokus offene Gesprächsräume für die beteiligten Zielgruppen zu schaffen.
Kompetenzen und Selbstwirksamkeitserfahrungen der beteiligten Jugendlichen bewusstmachen und stärken, indem neben Gesprächsformaten auch medien- und erlebnispädagogische Ansätze genutzt werden.
Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern für Fragen von Drogenkonsum sensibilisieren, sachlich aufklären und zum Umgang mit Drogenkonsum von Jugendlichen ins Gespräch kommen.

[Das Konzept]

Die aktuelle Situation wird analysiert und die spezifischen Ziele für die jeweilige Schule, bzw. Jahrgangsstufe werden erarbeitet. Die detaillierte Umsetzung hinsichtlich Schwerpunktsetzungen etc. ergibt sich aus der konkreten Situation und dem Projektverlauf in der einzelnen Schule. Die Schwerpunkte strukturieren sich nach den Zielgruppen.

Dialogische Formate mit Schülerinnen und Schülern…

…zu Fragen von Drogen und Drogenkonsum, um somit eine offene und kritische Reflexion des eigenen Verhaltens bei den Jugendlichen zu befördern und einen bewussten, verantwortungsbewussten Umgang mit dem Bedürfnis nach Rauscherleben zu entwickeln. [3-4 Veranstaltungen übers Schuljahr verteilt]

1 | dialogorientierter Workshop, in dem Gesprächsanlässe geboten werden, um verschiedene Erfahrungen und Wahrnehmungen der Schüler_innen verhandeln zu können.

2 | Workshop, der medienpädagogisch konzipiert ist. Es geht vor allem um die Generierung einer Selbstwirksamkeitserfahrung der teilnehmenden Schülern_innen, indem sie sich in Kleingruppen in die Erarbeitung und Umsetzung eines medialen Produkts (Film- oder Fotostory) einbringen, das Fragen nach Drogenangebot, Drogenhilfesystem und der Entscheidung über den eigenen Konsum thematisiert.

3 | Workshop, der stark erlebnispädagogisch orientiert ist, beim Bouldern – klettern ohne Seil – werden die Erfahrungen und Erkenntnisse der vorangegangenen Workshops reflektiert und erlebbar. An der Wand geht es einerseits darum, die eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Grenzen wahrzunehmen und auszureizen, andererseits aber auch, sich auf einen Kletterpartner_in (Spotter_in) verlassen zu können. Nicht zuletzt erleben die Jugendlichen das Bouldern als Möglichkeit die eigene Frustrationstoleranz zu erweitern und gleichsam im Erfolg auch Momente des Flows zu erleben. Insofern greift das Konzept auch Ansätze des riscflecting©-Ansatzes nach Koller auf.

Die Eltern…

…werden nicht nur über Ablauf und Zielstellung des Projekts informiert, sondern aktiv eingebunden. [mind. 1 Elternabend im Schuljahr]

Dialogische Elternabende, gestaltet durch verschiedene Vertreter_innen der Initiative Need NO Speed, geben den Eltern die Möglichkeit, ihre Fragen zum Thema Drogenkonsum offen zu stellen und im wechselseitigen Austausch zu bearbeiten, Informationen zu erhalten und Strategien für die eigene Erziehungs- und Beziehungsarbeit zu entwickeln. Auch hier wird bei Bedarf an professionelle Beratungsangebote verwiesen.

Lehrerinnen und Lehrer…

…die nicht ohnehin als Klassenlehrer/-in der beteiligten Klassen fungieren, werden in die schuljahresbegleitende Prävention eingebunden. [mind. 1 halbtägige Veranstaltung im Schuljahr bspw. im Rahmen eines schulinternen Weiterbildungstages]

Lehrerfortbildungen zum Thema Drogenprävention aber auch Stoffkunde, ebenfalls gestaltet durch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Professionen der Initiative Need NO Speed bieten auch dem Lehrerkollegium Gesprächsanlasse zu aktuelle Tendenzen und Entwicklungen des Drogenkonsums Jugendlicher. Gleichzeitig werden die Lehrerinnen und Lehrer sensibilisiert, für Veränderungen bei den eigenen Schülern sensibel zu sein. In den Fortbildungen besteht auch im Rahmen kollegialer Fallberatung die Möglichkeit, über konkrete Fälle von Drogenkonsum und geeignete Strategien im Umgang damit zu sprechen.

Quelle Fotos

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